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„Berliner Pflege ist Vielfalt!“ – Güllü Kuzu (kom•zen) spricht beim Innovationsforum der SPD über kultursensible Pflege

Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, sprach Güllü Kuzu Leiterin des Bereichs Pflege im Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (kom•zen), auf dem Innovationsforum „Pflege geht uns alle an!“ der SPD am 30. November 2018 im Willy-Brandt-Haus, über die Interkulturelle Öffnung des Berliner Altenhilfe- und Pflegesystems. Die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat stellte den Entwurf des Pflege-Manifests der Berliner SPD vor. Die Veranstaltung wurde von der Staatssekretärin für Pflege Barbara König organisiert und moderiert.

Anlass für das Innovationsforum mit dem Titel „Pflege geht uns alle an!“ war die Vorstellung des Entwurfs des Pflege-Manifests der Berliner SPD. Die Senatorin Dilek Kolat führte in ihrer Key Note dazu aus, dass es darum gehe, „nicht nur zu jammern, sondern mit dem Manifest auch große Schritte in die Zukunft aufzuzeigen“. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller verwies darauf, dass Neuverabredungen in der Pflegepolitik nicht nur schon deshalb notwendig seien, weil die Bevölkerung insgesamt rasant altert, sondern auch, weil immer mehr ältere Menschen in die Großstädte ziehen.

Der Entwurf für ein Pflege-Manifest, stellte die Grundlage für den Ideenaustausch zwischen Politikern, Pflegexperten, pflegenden Angehörigen und Interessierten auf dem Innovationsforum dar. Insgesamt wurden in zehn Panels die unterschiedlichsten Themen von der Digitalisierung bis zur kultursensiblen Pflege diskutiert.

Der Workshop über kultursensible Pflege wurde von Damaris Koch-Christen, Referentin Altenhilfe des AWO Landesverbands Berlin, moderiert. Güllü Kuzu (kom•zen) konstatierte in ihrem Impulsvortrag – entsprechend des Titels des Workshops – „Berliner Pflege ist Vielfalt!“ Bei der kultursensiblen Pflege gehe es allerdings nicht nur darum, dass Altenhilfe- und Pflegesystem in Hinblick auf die Bedarfe der Menschen mit Migrationsgeschichte zu öffnen, sondern die Vielfalt der Menschen generell anzuerkennen. Die kultursensible Pflege sei daher kein Konzept für eine besondere Gruppe, sondern mit der Betonung auf biographieorientierte Pflege ein Zukunftskonzept für alle, dass ganz explizit auch die LGBTI*-Community miteinschließt.

gefördert durch

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Träger

Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e. V.
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.