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Handlungsempfehlungen für die IKÖ der Altenhilfe in Berlin

Opens internal link in current window2015-2018 | Opens internal link in current window2011-2014


Der Runde Tisch Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe des Landes Berlin ist Herausgeber der Handlungsempfehlungen für die Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe. Sie dienen als Grundlage für die bezirkliche Umsetzung des Initiates file downloadPartizipations- und Integrationsgesetzes des Landes Berlin (PartInG). Die aktuellen Handlungsempfehlungen 2015-2018 stellen die Weiterentwicklung der Handlungsempfehlungen 2011-2014 dar.


Handlungsempfehlungen 2015-2018


Handlungsempfehlungen 2015-2018

Herausgeber
   Runder Tisch Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in den Berliner
   Bezirken
Federführung
   kom•zen - Komptenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe
   Senatverwaltung für Gesundheit und Soziales - Referat II D
Mitwirkung
   Die Vertreter der 12 Berliner Bezirke

Initiates file download[pdf]

Weiterentwicklung der Handlungsempfehlungen für die Jahre 2015 – 2018

Vor dem Hintergrund der Anfang 2015 erfolgreich abgeschlossenen Altenpflegekampagne „Gepflegt in die Zukunft“ der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und eines im Jahr 2014 veröffentlichten Gutachtens zur „Interkulturelle Altenhilfe in Berlin“ der Integrationsbeauftragten von Berlin unter Mitwirkung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, werden die Handlungsempfehlungen weiterentwickelt. Der gesellschaftliche Auftrag, die Berliner Angebotslandschaft für ältere Migrantinnen und Migranten offen, mehrsprachig und kultursensibel zu gestalten und zu vernetzen, steht dabei im Mittelpunkt.
Im Unterschied zur vorangehenden Periode gliedern sich die im Folgenden beschriebenen Handlungsempfehlungen für die Jahre 2015 - 2018 in vier Handlungsfelder:

  • Im Handlungsfeld I wird der Bewusstseinswandel für die Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe befördert. Ziel ist es, den Fluss von Informationen in Richtung auf die Gruppe der älteren Zuwanderer zu verstärken.
  • Im Handlungsfeld II wird die interkulturelle Kompetenz in den Bezirken und in den Bereichen der Altenhilfe und Pflege ausgebaut und gefördert. Ziel ist es, dass sich die Arbeit der Mitarbeiter in den Bereichen der Altenhilfe und –pflege kultursensibel ausrichtet.
  • Im Handlungsfeld III wird die Partizipation und das Ehrenamt unter älteren Zuwanderern gefördert. Ziel ist es, die Positionen älterer Zuwanderer im Rahmen des politischen und sozialen Engagements zu festigen.
  • Im Handlungsfeld IV wird über kultursensible Pflege die Ausbildung und Praxis informiert.Ziel ist es, in Medien der Zuwanderer-Communities mehr Informationen über Ausbildungsberufe in der Altenpflege zu platzieren.

Handlungsempfehlungen 2011-2014


Titelblatt der Handlungsempfehlungen

Herausgeber
   Runder Tisch Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in den Berliner
   Bezirken
Federführung
   kom•zen - Komptenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe
   Senatverwaltung für Gesundheit und Soziales - Referat II D
Mitwirkung
   Die Vertreter der 12 Berliner Bezirke

Initiates file download[pdf]

Der Rückblick auf die Handlungsempfehlungen der Jahre 2011 – 2014

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales fördert den Fachdiskurs, die Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit zur Interkulturellen Öffnung der Altenhilfe und zur kultursensiblen Pflege. Als Stabsprojekt der Sozialverwaltung nimmt das Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (kom•zen) eine Schnittstellenfunktion in diesem Feld wahr. Die Handlungsempfehlungen der Jahre 2011 - 2014, die das kom•zen gemeinsam mit dem Runden Tisch Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in den Berliner Bezirken vorlegte und mit verschiedenen Partnern und Akteuren erfolgreich umsetzte, zielten darauf ab, den Prozess der interkulturellen Öffnung der Altenhilfe in drei großen Handlungsfeldern zu befördern und berlinweit voranzubringen. Die Empfehlungen gliederten sich in folgende Handlungsfelder:

  • Im Handlungsfeld I Kultursensible Ausrichtungen von Beratung, von Informationen und von Angeboten der Altenhilfe und Beratung zur Pflege wurden Standards für eine kultursensible Beratungsarbeit entwickelt und deren Anwendung überprüft. Des Weiteren wurden Mitarbeiter1 von Vor-Ort-Einrichtungen auf der Basis dieser Standards fortgebildet.
  • Im Handlungsfeld II Partizipation und Engagement älterer Zuwanderer wurden Zuwanderer ab 60 Jahren über die Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen informiert und für eine politische Mitarbeit gewonnen. Darüber hinaus konnte die Zusammenarbeit der Seniorenvertretungen mit den Zuwanderer-Communities befördert werden.
  • Im Handlungsfeld III wurde im Rahmen der Fachkräftesicherung in den Pflegeberufen Öffentlichkeitsarbeit in den Medien der Zuwanderer-Communities verstärkt.

gefördert durch

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Träger

Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e. V.
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.