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Interkulturelle Öffnung der Berliner Seniorenpolitik

Mit dem neuen Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz von 2006 (geändert im Jahr 2016) und den seniorenpolitischen Berliner Leitlinien wurden gesetzliche Grundlagen dafür geschaffen, dass Menschen ab 60 Jahren mit und ohne deutschen Pass auf Bezirks- und Landesebene ehrenamtlich in Gremien wie den 12 bezirklichen Seniorenvertretungen, der Landesseniorenvertretung (LSV) und dem Landesseniorenbeirat (LSBB) mitwirken können.

Gemäß § 6 (1) Nr. 3 des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes wurde das kom.zen im Jahr 2016 als 25. Mitglied in den Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) berufen.

Das kom.zen setzt sich im LSBB für die Belange der Senior*innen mit Migrationshintergrund im Sinne des §2 des Partizipations- und Integrationsgesetzes ein und bringt dort seine Erfahrung und Kompetenz ein.

Ziel der Beteiligung des kom.zen im LSBB ist es, kontinuierlich darauf zu achten, dass es mithilfe der Verbindung von freiwilligem Engagement, sozialen Netzwerken, versorgungssichernder Infrastruktur mit Diensten und Einrichtungen von älteren Menschen mit Migrationshintergrund gelingt, diese an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und in solche proaktiv einzubinden.

Dass eine selbstverständliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der deutschen Gesellschaft in der Gruppe der Älteren mit Migrationshintergrund noch keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt sich exemplarisch an deren geringer Beteiligung in den 12 Berliner Seniorenvertretungen.

gefördert durch

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Träger

Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e. V.
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.